Unmöglich, etwas für diese Frau zu tun! Ich habe

mich bemüht, ihr zu helfen, aber ich kann es nicht!

Wie zum Teufel stellst du dir vor, dass

ein Phänomen einem anderen helfen könnte?

Wei Wu Wei, DIE OFFENBARE ERKENNTNIS (1965)

 

NIX

 

"Gratis gibts bei mir nix", zu sagen, wäre eine zweifache Lüge. Denn 1. Gratis gibts was: 7 Tage Probelesen im Abo. Die zweite Lüge wäre, dass es "nix" gratis gibt. Nicht bei mir jedenfalls. Und zwar deshalb, weil nix das Beste ist, was du kriegen kannst.

 

Es ist natürlich Quatsch zu sagen: Du "kriegst" es. Nicht weil du es schon "hast", sondern weil du es bist.

Mehr kannst du nicht sein, weniger auch nicht.

 

Das Problem ist, dass du "zuviel" hast oder akkurat formuliert "zu haben meinst".

Denn in Wahrheit hast du nix und bist du nix.

 

Leider bist du aber dran gewöhnt, "mehr" haben oder mehr "sein" zu wollen. Aus diesem Grund hast (oder bist) du scheinbar "zuviel".

 

Nicht zwingend zuviel Kohle, aber womöglich


- zuviel Sorgen wegen der Kohle
- zuviel Aufregung
- zuviel Anspannung
- zuviel Gedanken
- zuviel tote Erkenntnis
- zuviel Wissen, das dir im entscheidenden Moment nicht zur Verfügung steht
- zuviel an ehrgeizigen Plänen, Erwartung und Hoffnung

 

Und genau das ist es, das dich auf Dauer kaputt macht!

 

Es ist töricht zu glauben, du bräuchtest MEHR, denn das Körper-Geist-System ist hochintelligent und beweist das eindrucksvoll, wenn es unblockiert arbeiten kann.

 

Und jetzt kommt Werner ins Spiel. Natürlich nur, wenn er ins Spiel kommen soll. Als eine Art Schredder, also einer Funktion im Spiel, die all das, von dem du dir erhoffst, das es dich glücklich machen, reich machen oder erleuchten kann, als das exponiert, was es ist, nämlich nutzloses Zeug, dass das Nix, das du bist, verschleiert bzw. vergackeiert

 

Sela!

 

 

AUTOR: Werner Ablass, 2. Februar 2018

ORIGINALQUELLE: Facebook-Post

Das aktuelle Buch (von Dezember 2017) des Autors heisst:

"Immer zuhause: Über die ebenso faszinierende wie desillusionierende Entdeckung unserer rein hypothetischen Existenz"



2012 hatte die neue Satsang-Bewegung ihren Zenit bereits überschritten. Aus Satsang wurde allmählich Satire, aus Erleuchtung wurde Erschöpfung: das spirituelle Burn-out machte sich breit. Umso leichter wurde es, sich in einen Guru zu verwandeln und Geld mit dem NICHTS zu verdienen...